02.03.2017

von HDE (MZ)

Heiraten im Hochzeitsdirndl - Trends für 2017

Das Hochzeitsdirndl ist eine reizvolle Variante zum klassischen Brautkleid. Der Schnitt schmeichelt der Figur und betont das Dekolleté, wie Sie es vom Dirndl her schon kennen.

Ja zueinander sagen, den Schritt ins gemeinsame Leben wagen, mit der Familie und Freunden ein wunderschönes Fest zusammen feiern - das erfordert neben vielen Vorbereitungen auch das perfekte Outfit für Braut und Bräutigam. Das Hochzeitsdirndl ist eine reizvolle Variante zum klassischen Brautkleid. Der Schnitt schmeichelt der Figur und betont das Dekolleté, wie Sie es vom Dirndl her schon kennen. Für die Hochzeit macht sich das beliebte Dirndl zusätzlich besonders fein. Edle Stoffe, Spitze, Brokat, Samt und eine aufwendige Verarbeitung machen das Brautdirndl zum faszinierenden Blickfang. Da muss sich der Bräutigam anstrengen, wenn er gemeinsam mit seiner zukünftigen Frau zum Standesamt oder vor den Altar schreitet! 

Muss das Hochzeitsdirndl immer weiß sein?

Natürlich, Weiß ist und bleibt die bevorzugte Farbe in der Brautmode. Beim Brautdirndl herrschen allerdings gedeckte Weiß- und Cremetöne vor. Reines, strahlendes Weiß suchen Sie beim Hochzeitsdirndl eher vergeblich. Das hat einen Grund: Harte Weißtöne passen nicht zur romantischen Ausstrahlung eines Hochzeitsdirndls. Viel schöner sind dagegen ein gebrochenes Weiß, zarte Ecru- und Champagnertöne.  In diesen sanften Farben kommen die verarbeiteten Stoffe perfekt zur Geltung.

Außer in verschiedenen, dezenten Weißvarianten geht der Trend in Richtung Pastelltönen, wie bei den aktuellen Hochzeitsdirndl von Wirkes zu erkennen ist. Ein liebliches Rosé, ein elegantes Taupe, ein edles Hellgrau, ein verspieltes Lindgrün oder ein kühles Eisblau sind nur einige der Farbnuancen, die im Jahr 2017 beim Hochzeitsdirndl für Furore sorgen. Neben der Farbgebung gibt es jede Menge an Details zu entdecken. Viele Stoffe sind in sich dezent gemustert. Eingewebte Motive und der Wechsel zwischen matten und glänzenden Flächen sorgen für Abwechslung. 

Die Details

Das hochwertige Hochzeitsdirndl ist am Saum und am Ausschnitt meist aufwendig verziert. Hier zeigen sich die Merkmale, die für den Trachtenstil 2017 prägend sind: Der Halsausschnitt ist oft mit einer dekorativen Borte eingefasst. Attraktiv ist auch die Einfassung mit einem in schmale Falten gelegten Stoff, die hinten am Hals in einem kleinen Stehkragen endet.

Das Mieder wird oft geschnürt, die Schnürbänder dürfen einen leichten Kontrast zum Grundstoff aufweisen. Die Schnürung ist nicht nur optisch eindrucksvoll, sondern auch ein wichtiger Faktor für die perfekte Passform. Die Taille sitzt eng und betont, darunter ist der schwingende Rock angesetzt. 

Wie steht´s um die Dirndlschürze?

Zu guter Letzt ein entscheidender Bestandteil beim Brautdirndl: Die Schürze gehört immer dazu. Dem Anlass entsprechend ist die Schürze aus einem eleganten Material gearbeitet. Seide, Satin oder Spitze verleihen der Schürze einen festlichen Charakter. Denken Sie daran: Die Schleife gibt Auskunft darüber, ob Sie ledig oder verheiratet sind! Binden Sie als Ehefrau die Schleife rechts, damit ist für alle anwesenden Gäste klar: Sie sind ab heute glücklich und rechtmäßig gebunden!

Ob kniekurz oder wadenlang, wählen Sie die Länge des Hochzeitsdirndls so, dass Sie sich darin wohl fühlen. Beide Rocklängen liegen im Trend. Nur superkurz sollte das Brautdirndl nicht sein.

Accessoires machen das Hochzeitsdirndl komplett

Beginnen wir ganz unten: Zum eleganten Brautdirndl dürfen die Schuhe ebenfalls einen edlen Touch haben. Achten Sie auf die Absatzhöhe, der Schuh soll ja nicht nur das Kleid unterstützen, sondern auch eine lange Nacht auf dem Parkett beim Tanzen überstehen. Perfekt sind beispielsweise feine Lederpumps mit Riemchen in einem Farbton, der optimal zum Kleid passt. Verzichten Sie auf die typischen Trachtenschuhe und Trachtenstrümpfe. Sehr dezent gemusterte oder vollkommen glatte Strümpfe in einem hellen Farbton passen optimal.

Das Hochzeitsdirndl braucht nicht viel Schmuck, um zu wirken. Bleiben Sie auf jeden Fall in der trachtigen Richtung. Fein ziseliertes Altsilber oder Silber in einem bronzierten Goldton ist für ein kurzes Collier, ein Armband und Ohrringe perfekt geeignet. Ein Kropfband aus Samt, eventuell mit einer aufgesetzten Brosche, sieht ebenfalls gut aus. Mixen Sie den Schmuck nicht, sondern entscheiden Sie sich für Teile aus einer Kollektion, damit ein harmonischer Gesamteindruck entsteht. Einzelne Schmuckelemente können auch in die Frisur eingearbeitet werden. Als Tasche für den großen Tag eignet sich ein Beutel im Pompadour-Stil. Alternativ verzichten Sie auf die Tasche und bitten die Trauzeugin, die wichtigsten Utensilien für Sie zu übernehmen. 

Der Brautstrauß sollte unbedingt zur romantischen Optik und Ausstrahlung des Dirndls passen. Rundgebundene Sträuße sind ideal. Die Blumen dürfen "naturbetont" sein. Also besser kleine Röschen, winzige Gerberasorten, Margeriten, Kornblumen und Freesien anstatt Lilien und Gladiolen. Ganz zauberhaft sieht übrigens auch ein runder Blütenball aus, den Sie lässig am Handgelenk befestigen und baumeln lassen!