05.12.2016

von B° IR

Gestaltungsmöglichkeiten der freien Trauung

Die freie Trauung ist ein ansteigender Trend. Für die Paare, die nicht kirchlich heiraten können oder dürfen und für alle, die einfach gerne eine persönliche Zeremonie für sich haben möchten.

Freie Trauung

Die freie Trauung ist ein ansteigender Trend. Für die Paare, die nicht kirchlich heiraten können oder dürfen und für alle, die einfach gerne eine persönliche Zeremonie für sich haben möchten.

Nun heiratet man aber nicht jedes Jahr und auch als Gast erlebt man eine freie Trauung vielleicht nicht allzu oft. Wenn man nun aber davor steht, einen freien Hochzeitsredner für die eigene Trauung zu suchen, bleibt oft nur eine Vorauswahl anhand von Homepage, Bewertungen und natürlich dem persönlichen Gespräch.
Wie schön wäre es da, schon eine Idee davon zu haben, was Hochzeitsredner so zu bieten haben und wie sie arbeiten?

Samt und sonders!

Grundsätzlich sollten alle Hochzeitsredner ein unverbindliches Kennenlerngespräch anbieten.  Selbstverständlich muss die Trauung gemeinsam vorbereitet werden. Auch hier bieten alle Redner in der Regel zwischen 1 und 3 Vorbereitungsgespräche an.

Die Rede sollte immer persönlich, individuell und auf das Brautpaar abgestimmt sein. Bausteinreden in denen nur der Name des Brautpaares ausgetauscht wird sind nicht persönlich und sollten von dem Paar nicht akzeptiert werden.

Das gesprochene Wort

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, eine Zeremonie zu gestalten.
Da ist zunächst das gesprochene Wort. Das ist das ganz grundlegende Element einer Trauung.

Natürlich findet jeder Redner die richtigen Worte für seine Paare. Es gibt aber Trauredner die genau hierauf ihren Fokus gelegt haben. Diese Redner gestalten die Zeremonie ausschließlich mit Worten.

Oft sind das ausgebildete Erzähler die sehr bildhaft sprechen können. Sie benutzen dafür Gedichte, Geschichten, Reime, Metaphern, Aphorismen etc.  Diese Redner sind in der Lage, durch ihre Erzählkunst eine greifbare und emotionale Atmosphäre zu schaffen.

Allgemeine Rituale

Des Weiteren gibt es freie Redner, die neben ihrer Rede gerne klassische Rituale in die Zeremonie einbauen. Das sind Rituale, die allgemein gehalten sind und für jedes Brautpaar eingesetzt werden können.  Beispielhaft sei hier das Sandritual genannt oder die Zeitkiste.

Diese Rituale haben eine Symbolik die meist die Liebe darstellt und werden gerne eingesetzt weil sie etwas Greifbares bieten, das sich in der Regel leicht vorbereiten lässt und die Zeremonie durch die Aktion etwas auflockern.
Die Hochzeitsredner die sich dieser allgemeinen Rituale bedienen, erläutern deren Bedeutung durch schöne, erklärende Worte und machen sie so zu einem Teil der Gesamtzeremonie.

Individuelle Rituale

Den allgemeinen Ritualen stehen die individuellen Rituale gegenüber. Diese Rituale sind ganz speziell auf jedes Brautpaar abgestimmt. Die Trauredner, die diese Rituale anwenden sind sehr kreativ. So denken sie sich für jedes Brautpaar ein neues Liebesritual aus, das speziell zu dem Paar und seiner Geschichte passt. Hierbei geht es nun nicht mehr nur um die symbolische Darstellung der Liebe allgemein, sondern der speziellen Liebe dieser beiden Menschen. Aber es kann auch die Persönlichkeit der Ehepartner symbolisiert werden, oder etwas das den Weg des Brautpaares gezeichnet hat. Hier haben diese Redner eine unerschöpfliche Fantasie.

Schöne individuelle Rituale gestaltet Diana Neureiter von Aus Zwei mach Eins in ihren Trauungen. Mit viel Einfühlungsvermögen erfindet sie Rituale die genau zu ihren Paaren passen. Von traumhaft romantisch bis total verrückt war da schon alles dabei.
In Kombination mit sehr persönlichen Worten gestaltet sie so Trauungen, die zu einer einzigartigen und unvergesslichen Handlung werden.