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© Lavabelle GmbH

„Lav’a Belle“ – prämierter Lavendel-Aperitif aus Deutschland

Erst lila macht der Spritz was her!

„Wir dachten, dass es solch ein Getränk hier in der blühenden Provence doch eigentlich schon geben müsste, aber Fehlanzeige“, sagt der perfektionistische Schwabe und Gründer der Lavabelle GmbH, die ihren Sitz in Stuttgart hat. Das Paar habe die Pandemie und den Lockdown gut genutzt, um sich schlau zu machen.

„Wir selbst wollten diesen ‚Spritz im Besonderen‘ ja verkosten, es ging uns anfangs also gar nicht um eine Vertriebsidee. Also haben wir uns im Internet informiert, wer als Entwicklungs- oder Produktionspartner in Frage kommt.“ Dieser Partner sei schon bald gefunden worden. „Er hat uns seine Mischungen geschickt, wir haben ihm Feedback gegeben: Hier muss es mehr nach Lavendel schmecken, dort ist es zu süß, insgesamt fehlt vielleicht ein bisschen Thymian …“ Der Partner habe erklärt, dass eine Produktion erst ab 100 Flaschen Sinn macht: „Da war uns klar: Wir müssen auch verkaufen.“

Geschmack

ist das, was zählt

Geschmacklich fällt sofort die fein-herbe Lavendelnote auf, wird allerdings begleitet von weiteren würzig-bitteren Kräuteraromen, harmonisch abgestimmt mir einer angenehme Süße von Zitrone und Vanille, die für einen Likör insgesamt eher im unteren Bereich zu verorten ist. Die so entstehende Balance eignet sich sowohl zum puren Genuss auf Eis wie auch in Kombination mit Sekt zum beliebten ‚Spritz‘ oder der Verwendung in verschiedenen Cocktails. Oder auch, ganz sommerlich, als Schorle mit Mineralwasser oder Tonic, die charakteristische Farbe macht in jeder Kombination eine gute Figur. Gerade erst wurde es in der International Spirits Competition in London mit der Silbermedaille ausgezeichnet, die höchste vergebene Auszeichnung im Jahr 2021 in der Kategorie Aperitif-Likör.

Französische Lavendelblüten

gepaart mit Kräutern aus der Provence, Vanille und Zitrone

Der Feinschliff des Lav’a Belle Apéritifs erfolgte bis Ende 2020. „Bis Weihnachten hatten wir unser Produkt hocheskaliert“, sagt Ebert und lacht.
Ende Februar 2021 kam das Getränk offiziell auf den Markt. Bereits nach einem Monat war die erste Charge des „Nischengetränks“ verkauft. „Die Gastronomen, Barkeeper und Catering-Unternehmen hatten während des erneuten Lockdowns viel Zeit, sich nach neuen Produkten für ihre Getränkekarten umzuschauen.“ Im Winter allerdings sei die Nachfrage schwächer, so Ebert, „Lav’a Belle ist schon eher ein Sommergetränk“, das sich aber auch geschmackvoll in Cocktails mixen lässt. In der kalten Jahreszeit kann Lav’a Belle auch zum Backen verwendet werden. Zudem sei eine alkoholfreie Variante geplant. Der Apéritif ist nicht zu süß, als Hauptzutat überzeugen im Geschmack französische Lavendelblüten und über vierzig Kräuter aus der Provence sowie Vanille und Zitrone. Auch farblich macht der Spritz was her. „Lila passt ja auch wunderbar zu Hochzeiten. Viele Hochzeitsmodelabel bieten den Lav’a Belle bei der Anprobe des Brautkleids an. Auch beim Fotoshooting und im Rahmen von Liveveranstaltungen ist unser Getränk ein echter Blickfang.“

Aus Deutschland

mit französischem Geschmack und Stil

Die Produktion des Apéritifs erfolgt in Deutschland unweit der Grenze zu Frankreich. Aus Frankreich werden auch die wichtigsten Rohstoffe bezogen. Das Unternehmen achtet dabei auf  regionalen Bezug und kurze Transportwege. So kann das Getränk inzwischen klimaneutral hergestellt werden, da das Unternehmen alle übrigen Emissionen komplett kompensiert.

An der Nordseeküste …

wird Lav’a Belle getrunken

Was als einfache Idee und vages Experiment begonnen hat, wird nun also allmählich zur Erfolgsgeschichte. „Wir haben bis jetzt zehn Mal mehr verkauft als erwartet.“ Die Nordseeküste und Bayern als Abnehmer par excellence. „Herbere Spritzgetränke kommen insbesondere im windigen Norden prima an.“ Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen sind stark im Kommen. Und wer weiß, vielleicht wird Lav’a Belle ja auch schon bald in Frankreich verköstigt. Im Land, in dem die Idee eines Lavendel-Apéritifs einst geboren wurde.