Strumpfband werfen

Was den Frauen der Hochzeitsfeier das Brautstraußwerfen, ist den Männern das Werfen des Strumpfbandes. Dieser englische Brauch geht bis auf das 15. Jahrhundert zurück. Das Zeigen bzw. Werfen des Strumpfbandes war damals der Beweis für den frischgebackenen Ehemann, dass er seine bis dato unschuldige Ehefrau, entjungfert hatte. Inhalt und Wesen dieses Brauches haben sich aber im Laufe der Zeit gewandelt.

Heutzutage ist es Usus, dass die Braut ihr Bein auf einen Stuhl stellt und ihr Brautkleid bis zum Strumpfband hebt. Vor versammelter Mannschaft streift es der frisch gebackene Ehemann, wahlweise mit den Zähnen, von ihr ab und wirft es in die Menge der unverheirateten Männer. Der Fänger hat laut Brauch die größten Chancen als nächster zu heiraten.

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