Strumpfband

Um kaum ein Braut-Accessoire tummeln sich mehr Bräuche als um das Strumpfband. Der kleine, meist für die Gäste zunächst nicht sichtbare Beinschmuck gehört zu einer Hochzeit wie das Ja- Wort.

Ursprünglich war es ein Stoffband, das half, die halterlosen Strümpfe, nicht nur bei Frauen, zu fixieren. Heute dient es unter anderem dazu, denjenigen der männlichen Gäste zu finden, der laut Brauch als nächster in den Hafen der Eher eintreten wird. Als Gegenpart zum traditionellen Brautstraußwerfen wird beim Strumpfbandwerfen zunächst einmal das Band vom Bräutigam mit den Zähnen vom Bein der Braut gezogen. Ähnlich wie beim Brautstrauß wirft er es dann hinter sich, wo sich alle ledigen männlichen Gäste bereits versammelt haben. Der Brauch, der sich in Amerika besonderer Beliebtheit erfreut, besagt ebenfalls, dass der glückliche Fänger das Band der Dame ans Bein legen muss, die zuvor den Braustrauß gefangen hat.

Nützlich kann das kleine Stück Stoff auch sein. Denn es ist nicht nur ein unverzichtbares Braut-Accessoire, sondern man kann mit ihm auch gleich die Anforderung eines weiteren Brauches erfüllen. Viele Bräute entscheiden sich für ein blaues Strumpfband. So ist eines der vier besonderen Braut-Accessoires „Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues“ gewählt.

Das Strumpfband kann zu Themenhochzeiten mit entsprechenden Details, Anhängern oder Stickereien aufgepeppt werden.

Hochzeitsforum Bräuche und Traditionen

Suchen Sie noch Informationen zu Hochzeitsbräuchen und Traditionen? 

Diskutieren Sie jetzt mit...