Bräuche rund ums Brautkleid

Das wohl wichtigste Kleidungsstück bei einer Hochzeit ist natürlich das Brautkleid. Doch was wäre der große Tag, wenn sich nicht auch um dieses Stück Stoff allerlei Bräuche und Traditionen tummelten.

Enthüllung erst am Hochzeitstag

Oberstes Gebot für eine Braut, die ihr Traum-Brautkleid bereits gefunden und gekauft hat ist, dass ihr Bräutigam es bis zur Trauung nicht zu Gesicht bekommen darf. Das soll Unglück bringen. Der Bräutigam darf seine Zukünftige erst an ihrem großen Tag in voller Pracht, und nach der getrennt voneinander verbrachten Nacht, zum Ja-Wort sehen.

Spieglein, Spieglein an der Wand

Ist der große Tag gekommen, so möchte Frau, dass alles perfekt sitzt. Doch Vorsicht! Die Braut sollte am Tag der Hochzeit erst in den Spiegel schauen, nachdem das Outfit komplett angezogen ist, sonst droht großes Unglück in der Ehe.

Brautkleid selber nähen? - lieber nicht!

Das Brautkleid selbst nähen zu wollen, sollte gut überlegt sein. Ein alter Brauch rät, dies besser nicht zu tun. Er ist angelehnt an das Sprichwort „so viele Stiche, so viele Tränen“. Jeder Stich, den man selbst setzt, steht für eine Träne in der Ehe. Daher verzichten sogar viele Schneiderinnen darauf, selbst Hand anzulegen und lassen ihr eigenes Brautkleid schneidern.

Stille

Lassen Sie sich Ihr Traum-Brautkleid maßanfertigen? Dann bitten Sie die Schneiderin, dass im Nähzimmer nicht gepfiffen wird, denn auch das bringt Unglück.

Brautkleid erst nach dem Antrag kaufen

Es mag vielleicht ein wenig abwegig klingen, wenn eine Braut ihr Brautkleid bereits vor dem Heiratsantrag kauft, doch es kommt immer wieder vor. Es sollte allerdings gut überlegt sein, denn das bringt bekanntlich Unglück.

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