Schwanger heiraten

Egal aus welchen Gründen – wenn Schwangere vor den Traualtar treten, ist es immer ein besonderes Highlight. Nicht zuletzt deshalb, weil Sie Ihren ganz persönlichen, kleinen „Ehrengast“ unter dem Herzen tragen und dieser ein ganz besonderes Zeichen der Liebe der werdenden Eltern und Eheleute ist. Doch da eine Schwangerschaft für sich schon sehr beschwerlich und Anstrengung pur sein kann, sollten Sie als werdende Mutter einige Dinge beachten.

Planung ist alles!

Wann der richtige Zeitpunkt für eine Hochzeit während der Schwangerschaft ist, kann niemand genau sagen. Allgemein sollten Sie jedoch auf größere Strapazen in den ersten drei Monaten und ab dem achten Monat Ihrer Schwangerschaft verzichten, da in dieser Zeit viele Komplikationen auftreten können und Mutter und Kind nicht allzu belastbar sind. In jedem Fall sollten Sie dies in Absprache mit Ihrem Frauenarzt tun – dieser kennt Sie, Ihren Körper und das Baby genau und kann häufig eine gute Prognose stellen, wann Sie am besten vor den Traualtar treten.

Natürlich soll Ihre Hochzeit etwas ganz Besonderes und Einmaliges werden und so möchten Sie am liebsten alle Entscheidungen selbst treffen. Doch achten Sie auf sich, hören Sie auf Ihren Körper und das Kind! Oft ist es ratsam, ruhig mehr Aufgaben an andere abzugeben als ursprünglich geplant. Ihr künftiger Ehemann, Familie und Freunde stehen Ihnen sicher mit Rat und Tat zur Seite. Und den Freundinnen der Braut, die den Junggesellinnenabschied planen, sei gesagt: lieber etwas Ruhiges, Entspanntes planen anstatt die große Sause! Eine lange Partynacht kann auch nach der Geburt noch nachgeholt werden.

Perfektes Outfit

Da es inzwischen keine Seltenheit mehr ist, wenn werdende Mütter heiraten, gibt es so gut wie überall Umstandsbrautmode zu kaufen. Um den Babybauch zu kaschieren und nicht unnötig einzuengen, sind Brautkleider in Empire-Form für schwangere Bräute besonders gut geeignet. Planen Sie für das Brautkleid-Shopping genügend Zeit ein, denn gerade für Schwangere gilt: Komfort ist alles!

Da Ihr Körper sich während der Schwangerschaft ständig verändert, sollten Sie immer eine Nummer größer rechnen und auch ein oder zwei Termine mehr zum Anprobieren einplanen – mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit muss kurz vor dem großen Tag noch etwas geändert werden. Auch was das restliche Outfit anbelangt, sollten Sie besonders auf Bequemlichkeit achten. Natürlich sind schöne Dessous und High Heels ein Muss für jede Braut – nehmen Sie aber zur Hochzeitsfeier flache, bequemere Brautschuhe zum Wechseln mit.

Auf der Feier

Während der Hochzeitsfeier selbst sollten Sie sich immer wieder kleine Ruhepausen gönnen, in denen Sie sich setzen und ein Glas Wasser oder alkoholfreien Sekt trinken. Um Ihrem Körper diese kleinen Verschnaufpausen gönnen zu können, ist es ratsam, die Unterhaltung und Moderation in andere, am besten erfahrene Hände zu geben. So wird Ihre Hochzeit garantiert ein Highlight und Sie schaden weder sich selbst, noch Ihrem Baby.

Traufe – Trauung und Taufe

Wem eine Hochzeit während der Schwangerschaft zu stressig ist, der kann einige Wochen oder Monate nach der Geburt die Trauung und die Taufe des Neugeborenen miteinander verbinden. Pluspunkte hierbei: Die Braut hat die überschüssigen Pfunde nach der Schwangerschaft wieder verloren und kann auch mit einem Glas Sekt anstoßen. Ein weiterer, nicht zu verachtender Aspekt ist der finanzielle. Sie müssen bei der sogenannten „Traufe“ nur einmal Familie und Freunde einladen, nur ein Outfit kaufen und nur einmal organisieren und planen. Besprechen Sie am besten alle Einzelheiten vorab mit Ihrer Kirchengemeinde und der schönste Tag Ihres Lebens wird gleich doppelt so schön!