Brauteltern

Brauteltern und Brautpaar

Es gibt kaum ein emotionaleres Ereignis im Leben eines Vaters oder einer Mutter als die Hochzeit des eigenen Kindes. Sie stehen mitten im Geschehen anstatt nur daneben. Schon bei der Hochzeitsplanung können Sie Ihrem Sohn oder ihrer Tochter in Absprache mit den Trauzeugen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt: Wo ist Hilfe angebracht und wo wird ein gut gemeinter Rat eventuell als Bevormundung erlebt? Halten Sie immer wieder Rücksprache mit dem Brautpaar und den Trauzeugen.

Eltern der Braut

Als Eltern der Braut kennen Sie Ihre Tochter, ihren Geschmack und was zu ihrem Typ passt. Nicht nur deswegen sind die Eltern der Braut meist mehr in die Hochzeitsplanungen eingespannt als die Eltern des Bräutigams. Sie helfen bei der Wahl des Brautkleides, der Brautschuhe, der Braut-Accessoires, der Hochzeitslocation, der Hochzeitsdeko und und und. Bei der Gästelistenplanung können Sie und die Eltern des Bräutigams durch Ihre jahrelange Erfahrung punkten. Wer aus dem Verwandtenkreis darf nicht vergessen werden, wen kann man weglassen, ohne, dass es einem jahrelang übel genommen wird, wen darf man bei der Tischordnung auf keinen Fall nebeneinander setzen?

Früher war es üblich, dass die Eltern der Braut die Kosten für die komplette Hochzeit übernahmen. Das hat sich heute geändert und ist kein Muss mehr. In manchen Familien hat es sich aber eingebürgert, dass sie doch einzelne Teile der Hochzeit ihres Kindes, wie das Brautkleid, übernehmen.

Brautmutter

Braut und Brautmutter

Als Mutter der Braut sind Sie wie die beste Freundin Mädchen für alles. Sie sind Stilberaterin beim Kauf des Brautkleides, wissen, welche Bräuche Sie auf keinen Fall vergessen dürfen und sind nicht zuletzt der Ruhepol und erste Anlaufstelle für die emotionalen Strapazen, die solch eine stressige Zeit mit sich bringen kann.

Neben der Hochzeitsplanung rund um Ihre Tochter stellt sich die Frage: Was werden Sie tragen? Form, Farbe oder Stil sind an sich keine Grenzen gesetzt. Natürlich sollten sie Weiß und Cremetöne vermeiden, Sie möchten Ihrer Tochter schließlich nicht die Show stehlen. Sie sollten aber auch darauf achten, dass Sie mit dem Outfit der Mutter des Bräutigams harmonieren. Keiner von Ihnen möchte eventuell noch Jahre später unangenehm in Erinnerung bleiben.

Vater der Braut

Braut und Brautvater

Seine Prinzessin in die Hände eines anderen Mannes zu geben, fällt wohl kaum einem Vater leicht. Und so ist auch für das eher weniger gefühlsbetonte Geschlecht die Hochzeit der eigenen Tochter ein sehr emotionales Ereignis. Dies beginnt schon bei der kirchlichen Trauung. Wenn auch kein Muss, so bestehen viele Töchter darauf, vom Vater zum Altar geführt zu werden. An der rechten Seite übergibt er sie dann symbolisch ihrem Bräutigam.

Nicht fehlen darf die Hochzeitsrede des Brautvaters auf der Hochzeitsfeier, sowie der Tanz mit seiner nun frisch vermählten Tochter nach dem Eröffnungstanz. Je nach Region gibt es auch den Brauch, dass der Vater zuerst mit seiner Tochter tanzt und er dann von ihrem Ehemann abgelöst wird. Und weil der eigene Hochzeitswalzer wahrscheinlich bereits einige Zeit hinter ihm liegt, könnte so manch potentieller Tänzer vielleicht über ein paar Tanzstunden in einem Tanzkurs nachdenken.