Brautkleid-Formen

Ob Pompös, wie eine Märchenprinzessin, modern oder schlicht und elegant, zu jeder Figur lässt sich im großen Angebot der zahlreichen Fachgeschäfte das passende Brautkleid finden. Dabei sollte sich eine Braut frühzeitig überlegen, welche Form sie favorisiert und vor allem, welche ihre Vorzüge und nicht ihre Problemzönchen betont.

Die verschiedensten Designs lassen sich grundsätzlich in sechs Grundformen bzw. Schnitte einteilen:

Duchesse-Form

Jedes Mädchen, das von einer Märchenhochzeit mit einem Kleid in Prinzessinnenform bzw. Glockenform träumt, würde sofort zu einem Brautkleid in der Duchesse-Form greifen. Durch die meist eng anliegenden Korsagen betont es besonders das Dekolleté und die Taille. Von dort an geht es in weit ausladende Röcke über, die die Hüften und breite Oberschenkel kaschieren. Ein Reifrock sorget dabei, oft sehr ausladend, für den richtigen Sitz.

A-Linie

Schon der Name verspricht, was auf den ersten Blick die Form ausmacht. Oben schmal und recht eng anliegend, ist das Brautkleid A-Linie pyramidenförmig und ab der Taille ausgestellt und öffnet sich nach unten in die Weite. Dies betont vor allem das Dekolleté, kaschiert Bauch, Beine, Po und eignet sich daher auch für schwangere Bräute. Durch seine Eigenschaft optisch zu strecken, lässt es die Braut größer und schlanker erscheinen. Die Weite lässt sich gut durch einen, nicht allzu weit ausladenden, Reifrock definieren.

Empire-Form

Leichte Stoffe und sehr verspielt, das macht ein Brautkleid in Empire-Form aus. Es liegt an der Oberweite eng an und verläuft darunter fließend bis zum Boden. Der Blickfang liegt auf Taille und Brust. Dadurch werden Problemzonen an Bauch, Hüfte und Oberschenkeln kaschiert. Somit ist dieses Brautkleid auch eine gute Alternative für schwangere Bräute.

Godet-Form

Haben Sie eine makellose Figur, an der sich keine Problemzonen abzeichnen? Dann können Sie ohne Bedenken zu diesem Brautkleid greifen. Denn dies ist eine gute Basis für die Godet-Form, oder auch Fishtail, Meerjungfrauen-Stil oder Sanduhr genannt. Da sie bis zum Knie eng anliegend verläuft, betont sie jede Kurve, bevor sie dann leicht nach außen aufspannt. Sie hebt Taille, Hüfte, Oberschenkel und den Po hervor - hier ist Hüftgold fehl am Platz!

Etui-Form

Sehr schlicht, ist ein Brautkleid in der Etui-Form, eine Variante für Bräute, die auf verspielte Details verzichten möchten. Es ist schmal geschnitten und recht eng anliegend. So werden Figur und Kurven vorteilhaft betont, besonders bei großen und schlanken Frauen!

Minikleid / Baby Doll

In der Kürze liegt das Detail! Möchten Sie etwas wagen, so können Sie zu dieser Modell greifen. Denn anders als beim klassischen Brautkleid endet dieses deutlich über dem Knie. Oberhalb der Taille firgurbetont, je nach Modell auch mit Korsage geformt, kann der Rock eng anliegen oder auch weit ausgestellt sein. Das wirkt jung und verspielt. Wichtig sind bei dieser Form schöne und wohlgeformte Beine!

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